Der Erdaushub wird in der Regel mit entsprechenden maschinellen
Einsatz bewerkstelligt. Auch für die kleinsten Anlagengrößen
entsteht ein Mindestaushub von ca. 20 m³. Ein händischer
Aushub ist arbeitstechnisch und kostenmäßig immer ein
Nachteil. Die lokalen Geländeverhältnisse erfordern
von Seiten des Baggerfahrers ein Gespür für die Manipulation
mit den Erdmaterial. Ziel dabei sollte sein, dass sämtliches
Aushubmaterial im Gelände untergebracht werden sollte. Da
die Beckenlängsseiten im gleichen Höhenniveau liegen
müssen, wird bei Hanglagen Aufböschungen notwendig sein.
Die entsprechende lagenweise Verdichtung der Böschungen verhindert
später größere Setzungen des Erdmaterials. Die
Beckenbreite und das Sohlgefälle ist während der Erdarbeiten
mit der Waaglatte oder dem Nivellier laufend zu kontrollieren.
Falls beim Aushub wasserführende Schichten angeschnitten
werden, sollte unbedingt für den ungestörten Abfluß
des Hangwassers gesorgt werden. Spätere Hangrutschungen können
dadurch vermieden werden.